Wie Erkenntnisse über die Ladeinfrastruktur die Umstellung der Automobilhersteller auf Elektrofahrzeuge unterstützen können

Da mittlerweile jede Woche mehr Elektroautos verkauft werden als im gesamten Jahr 2012, ist es nicht verwunderlich, dass Automobilhersteller und ihre Partner ihre Aufmerksamkeit auf die Möglichkeiten der Entwicklung, Produktion und Markteinführung von Elektrofahrzeugen (EV) richten. Dieser relativ neue Schwerpunkt bringt jedoch viele Herausforderungen mit sich, wie beispielsweise die Ermittlung der besten Eigenschaften und Merkmale eines Elektroautos oder die idealen Regionen für die Markteinführung eines neuen Modells. Dieser Artikel behandelt einige dieser Herausforderungen und beschreibt, wie Informationen über die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zur Beantwortung mehrerer wichtiger Fragen beitragen können. 

 

Herausforderungen bei Design und Entwicklung

Elektroautos unterliegen nicht denselben Einschränkungen wie Autos mit Verbrennungsmotoren. Es gibt keinen zentralen Antriebsstrang, wasden Ingenieuren mehr Freiheit lässt. Dies ermöglicht viel Kreativität und Innovation bei der Konstruktion, bedeutet aber auch, dass die OEMs bei Null anfangen und sich mit einer Reihe neuer Herausforderungen auseinandersetzen müssen, wie beispielsweise der Platzierung der Batterie und des Steckers. Der Ansatz muss menschenzentriert sein, um die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen zu fördern.McKinseyargumentiert, dass Software eine große Rolle dabei spielen wird, die Gewinner von den Verlierern zu unterscheiden.

Trotz der schnell wachsenden Akzeptanz bei den Verbrauchern steht die breitere Einführung des Elektroantriebs noch vor erheblichen Herausforderungen, darunter Reichweitenangst, Verfügbarkeit von Ladestationen, hohe Anschaffungskosten und Ladezeiten. Viele Akteure der Branche, wie Automobilhersteller, Hersteller von Ladehardware, Ladestationsbetreiber (CPO) und Anbieter von Elektromobilitätsdiensten (EMSP), arbeiten intensiv daran, ihren Teil zur Bewältigung dieser Herausforderungen beizutragen. 

Der Ausbau des Ladenetzes (insbesondere die Anzahl der Schnellladestationen), die Nutzung von Vehicle-to-Grid (V2G) zur Senkung der Ladekosten, berührungsloses Laden und Zahlungen über Plug&Charge (PnC) und Autocharge tragen dazu bei, das Fahrerlebnis mit Elektrofahrzeugen zu verbessern und die Bedenken der Verbraucher auszuräumen.

Gleichzeitigmüssen Automobilhersteller sicherstellen, dass ihre Fahrzeuge in der Lage sind, diese Technologien zu nutzen, vom nahtlosen ultraschnellen Laden mit 800-Volt-Ladegeräten bis hin zur Einspeisung von Strom aus der Fahrzeugbatterie ins Netz. Darüber hinaus müssen sie die thermischen Eigenschaften des Fahrzeugs steuern: Sie müssen sicherstellen, dass die Batterien nicht überhitzen, den Innenraum des Autos erwärmen, damit die Passagiere nicht frieren, und die Batterie vorheizen, um ein schnelleres Laden zu ermöglichen. Der enorme Wandel von Verbrennungsmotoren zu Elektrofahrzeugen wird von den Autoherstellerngroße Investitionen erfordern.

 

Aus diesem Grund ist es unerlässlich, eine wirksame Strategie für die Zuweisung von F&E-Ressourcen und -Maßnahmen zu entwickeln. Einblicke in die (Entwicklung der) Ladeinfrastruktur sind entscheidend, um datengestützte Entscheidungen zu treffen und gleichzeitig den besten Ansatz zu finden. Dazu sind sowohl ein umfassendes Verständnis der Entwicklung der Anzahl von Ladestationen in verschiedenen Regionen als auch Informationen über die Kapazitäten und Spezifikationen der Ladestationen erforderlich.

 

Die Daten- und Berichtslösung Eco-Movementzielt darauf ab, genau diese Art von Einblicken zu liefern. Mit diesem webbasierten Tool lassen sich Informationen über den genauen Standort und die Eigenschaften aller Ladestationen in Nordamerika, Europa und Ozeanien leicht abrufen. Neben aktuellen Standortinformationen liefert das Tool auch historische Daten und Einblicke in Trends und Entwicklungen der Ladeinfrastruktur in der jeweiligen Region. Dies hilft strategischen Planern und Automobilherstellern zu verstehen, welche Länder am besten für Elektrofahrzeuge geeignet sind, und den Fokus für einen Rollout-Plan zu legen. 

 

Typische Ladegerätmerkmale, die aus der Eco-Movement abgerufen werden können, sind beispielsweise: Steckertyp(en), Stromart (z. B. DC/AC) und die maximale Leistungsabgabe des Ladegeräts. Die Plattform ist aber auch eine Quelle für einzigartige Hardware-Daten, darunter Hersteller und Modell jedes Ladegeräts und damit zusammenhängend beispielsweise, ob die Station 800 Volt (Laden) oder Plug&Charge unterstützt.

Wenn Sie mehr über unsere Daten erfahren möchten und darüber, wie diese Ihre Netzwerkplanung oder Standortanalyse unterstützen können, wenden Sie sich bitte aneco-movementoder über das Kontaktformular auf unserer Website.