Sicherheit für Fahrer von Elektrofahrzeugen durch Verfügbarkeitsdaten von Ladestationen mit geringer Latenz
Die zunehmende Verbreitung von Elektrofahrzeugen erfordert eine robuste und flächendeckende Ladeinfrastruktur. Entscheidend ist, dass dieses Wachstum auch den Bedarf an genauen Echtzeitinformationen über den Status und die Verfügbarkeit der Infrastruktur erhöht.
Und nichts ist für einen Elektroautofahrer frustrierender, als einem Navigationssystem zu einer „verfügbaren“ Ladestation zu folgen, nur um festzustellen, dass diese gerade belegt oder schlimmer noch „außer Betrieb“ ist.
Leider handelt es sich hierbei nicht um eine hypothetische Situation. Es ist eine anhaltende, tägliche Realität für Fahrer von Elektrofahrzeugen weltweit. Der Hauptgrund liegt in der komplexen und vielschichtigen Datenkette, die zu „Latenzzeiten“ führt .
Änderungen des Verfügbarkeitsstatus einer Ladestation müssen einen Umweg nehmen: vom Ladegerät selbst über das Backend-System des Ladestationsbetreibers (CPO) zu den unzähligen Partnern des CPO und des Automobilherstellers (einschließlich Kartenanbietern, Roaming-Hubs, Mobilitätsdienstleister (MSP)-Plattformen und Anbieter von Navigationssoftware), wo sie in Routing-Algorithmen einfließen, bevor sie schließlich das Backend des Automobilherstellers und anschließend das Gerät oder Auto des Endnutzers erreichen. Dieser Umweg verlängert die Zeit, die benötigt wird, bis ein Ladegerät als nicht verfügbar angezeigt wird, wenn ein Auto angeschlossen ist.
Eco-Movement, das bereits für seine zuverlässigen Daten zu EV-Ladestationen bekannt ist, hat sich zum Ziel gesetzt, auch die schnellsten Daten zu liefern, indem es die Latenz der EVSE-Statusmeldungen (Electric Vehicle Supply Equipment) reduziert . Eine spezielle Pipeline liefert nun in wenigen Millisekunden kompakte „PATCH-Updates“ direkt vom Backend des Ladestationsbetreibers (CPO) an unsere Kunden.
Die Auswirkungen in der Praxis wurden kürzlich von einem unserer Automobil-OEM-Partner bestätigt, der sich auf hochwertige Personenkraftwagen spezialisiert hat. Das Unternehmen führte in mehreren Ländern End-to-End-Latenztests durch, indem es seine Fahrzeuge anschloss und die Zeit bis zur Statusänderung auf den Bildschirmen maß.
Das Ergebnis: Statusaktualisierungen, die zuvor Minuten dauerten, erscheinen nun in der Regel innerhalb von Sekunden.
