Das rasante Wachstum der Verbreitung von Elektrofahrzeugen (EV) bietet enorme Geschäftsmöglichkeiten für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Und umgekehrt gilt: Ein gut ausgebautes Ladenetz trägt dazu bei, den Übergang von Verbrennungsmotoren zu Elektrofahrzeugen weiter zu beschleunigen.
Aus diesem Grund hat sowohl die Anzahl als auch die Größe der Ladestationsbetreiber (CPOs) im Laufe der Jahre erheblich zugenommen. Einige CPOs (darunter Blink Charging, ChargePoint, EVgo und bald auch Allego) sind an die Börse gegangen, um Geld für das Wachstum ihres Unternehmens und ihres Ladenetzwerks zu beschaffen, da hierfür erhebliche Investitionen erforderlich sind. Die Kosten für die Einrichtung von EV-Ladestationen sind sehr hoch, sodass Grundstücke, Versorgungsausrüstung, Arbeitskräfte und Stromanschlüsse finanziert werden müssen. Die durchschnittliche Amortisationszeit für eine Ladestation beträgt über fünf Jahre.
Es ist von entscheidender Bedeutung, dass neue Ladeeinheiten an den am besten geeigneten Standorten installiert werden, um eine maximale Auslastung zu erreichen und die Amortisationszeit zu verkürzen.Eine höhere Auslastung erhöht nachweislich direkt die Margen der Einnahmen aus der Ladestation.
Die strategische Netzplanung ist auch für Regierungen von Interesse, da sie die Einführung des Elektroantriebs fördern und die besten Voraussetzungen dafür schaffen wollen. Die Entwicklung eines effektiven Modells für die Standortanalyse und die Planung des Ladenetzes kann jedoch aufgrund der Vielzahl einflussreicher Faktoren eine Herausforderung darstellen. Häufige Fragen und Herausforderungen sind:
- Wo befinden sich die Ladegeräte jetzt?
- Welche Arten von Ladegeräten gibt es? Welche Informationen liegen zur Dimensionierung der Standorte, zur Anzahl der Ladestationen, zum Schnell-/Standardladen usw. vor?
- Wie viele EV-Fahrer sind in einem bestimmten Bezirk oder einer bestimmten Region zu erwarten? Und wie sehen ihre Fahrgewohnheiten aus?
- Wie verhalten sie sich beim Aufladen?
- Laden sie hauptsächlich zu Hause, am Arbeitsplatz, auf der Straße oder an Schnellladestationen entlang der Autobahn?
- Wie hat sich die Ladeinfrastruktur in der betreffenden Region historisch entwickelt?
- Welche Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Nähe, um eine Ladesitzung attraktiver zu machen?
- Wie sieht das Geschäftsmodell der derzeitigen Betreiber in der Region aus und wie gestalten sie ihre Preise für die Aufladung?
Durch die Beantwortung dieser Fragen kann der CPO oder die staatliche Behörde ein fundiertes Verständnis dafür entwickeln, welche Standorte am besten geeignet sind, um die Auslastung der Ladestationen zu maximieren. Sie erhalten wertvolle insights , wie viele Ladestationen benötigt werden und um welche Art es sich dabei handelt, beispielsweise Gleichstrom-Schnelllader oder Wechselstrom-Normallader.
Die Beantwortung dieser Fragen und die Bewertung der am besten geeigneten Standorte für die Installation neuer Ladegeräte ist von Natur aus eine datengesteuerte Vorgehensweise. In der Regel sind die erforderlichen Daten zwar verfügbar, jedoch verstreut und sehr schwer zu beschaffen. Glücklicherweise können Beratungsunternehmen, Lieferanten und Behörden mit der neuen Berichtslösung Eco-Movementdiese Daten leicht abrufen und nutzen, um eine erfolgreiche Standortbewertung zu unterstützen.

Mit der Eco-Movement lassen sich auf einfache Weise insights den genauen Standort und die Eigenschaften aller Ladestationen in Nordamerika, Europa und Ozeanien gewinnen. Die Ermittlung der Ladestationsdichte in einer bestimmten Region ist nur wenige Mausklicks entfernt; Analysten können sogar schnell nach Steckertypen, Ladegerätetypen (z. B. Gleichstrom/Wechselstrom) und der maximalen Leistung des Ladegeräts filtern. Neben aktuellen Informationen liefert das Tool auch historical insights die Trends und Entwicklungen der Ladeinfrastruktur in der jeweiligen Region.
Die Standorte der E-Auto-Ladestationen sollten in für Autofahrer gut erreichbaren Gebieten und in der Nähe von Orten mit hohem Ladebedarf liegen. Aus diesem Grund konzentriert sich die Eco-Movement nicht nur auf die Ladestationen selbst, sondern liefert auch insights die umliegenden Einrichtungen; dies vermittelt ein Verständnis für verschiedene Sehenswürdigkeiten in der Umgebung der bestehenden Ladestationen und die Gründe, warum die Menschen dort tatsächlich ihre Fahrzeuge aufladen.
Das Tool liefert zudem mithilfe von Machine-Learning-Modellen wertvolle insights das Ladeverhalten von Elektroautofahrern: Laden sie hauptsächlich nachts zu Hause, während der Arbeitszeit am Arbeitsplatz, sporadisch an öffentlichen Wechselstrom-Ladestationen oder sind sie ständig unterwegs und benötigen eine schnelle Aufladung an der Autobahn?
Nicht zuletzt sind Preisinformationen für Analysten oft von entscheidender Bedeutung, um ihre Prognosen richtig zu erstellen. Aus diesem Grund bietet das Reporting-Tool Eco-Movementeinen vollständigen Überblick sowohl über öffentliche Ad-hoc-Preise als auch über die Preise von Anbietern elektrischer Mobilitätsdienste (eMSP) pro Ladestecker. Dazu gehören auch historische Daten.
Wenn Sie mehr über unsere Daten erfahren möchten und darüber, wie diese Ihre Netzwerkplanung unterstützen können, wenden Sie sich bitte an eco-movement oder über das Kontaktformular auf unserer Website.
